Barbara Gaberthüel, der Inbegriff von Treue und Einsatzwillen

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Barbara Gaberthüel wurde zum Abschied reich beschenkt. (Bild: Michael Wyss)

Es waren rührende Szenen, die sich am Samstag in der Rossmooshalle in Emmen abspielten. Obwohl Zofingens Frauen ihre letzte Saisonpartie auswärts bestritten, wurde Barbara Gaberthüel schon vor dem Anpfiff vom Speaker verabschiedet. Als die 37-jährige Küngoldingerin dann eine knappe Viertelstunde vor Schluss ausgewechselt wurde, hielten die Schiedsrichter das Spiel an, um «Bäbe» den verdienten Applaus zukommen zu lassen. Später wurde die Oberstufenlehrerin nicht mit zwei Punkten, dafür aber mit Blumen und anderen Präsenten beschenkt.

Etwas nicht Alltägliches für eine nicht alltägliche Spielerin. Barbara Gaberthüel hat während 17 Saisons für den TV Zofingen auf interregionalem Parkett (sechs NLA/SPL1, acht NLB/ SPL2 und drei 1. Liga) gespielt und dabei in 423 Partien 1612 Treffer erzielt. Dreimal ist die zweifache Nationalspielerin (2004 gegen Bulgarien und Griechenland) mit den Thutstädterinnen in die höchste Liga aufgestiegen und 2014 erreichte sie mit dem TVZ den Final des Schweizer Cups.

Freundschaften fürs Leben
«Supertoll waren auch die Meistertitel in der NLB, auch wenn sie nicht immer vom Aufstieg gekrönt waren», erklärt Barbara Gaberthüel, «wir hatten es innerhalb der Mannschaft immer gut miteinander und mit vielen sind Freundschaften fürs Leben entstanden. Ich habe es immer als schön empfunden, dass man nicht auf sich alleine gestellt ist.»

Selbstverständlich gab es aber auch schwierige Momente. «Die gibt es ja immer», sagt Barbara Gaberthüel, «beispielsweise die Saison 2003/04, in der wir nur ein Barragespiel gewonnen und sonst immer aufs Dach gekriegt haben. Letztlich war ich damals gar nicht so enttäuscht, dass wir abgestiegen sind, denn ich habe es immer nur für die Freude gemacht. Dann gab es auch Zeiten, in denen du es gewohnt warst, viel zu spielen, und plötzlich war es nicht mehr so. Oder jetzt, als ich merken musste, dass ich nicht mehr so schnell bin und alles ein bisschen härter wird.»

Einmal TVZ, immer TVZ
Das war einer der Gründe, weshalb Barbara Gaberthüel nun einen Schlussstrich zieht und in die 3. Liga wechselt. «Ich mag auch nicht mehr so viel und hart trainieren», erklärt die Küngoldingerin, «dieses Müssen wollte ich nicht mehr. Es ist für mich schon lange festgestanden, dass dies die letzte Saison sein wird.»

Langweilig wird es Barbara Gaberthüel aber trotzdem nicht: «Ich werde mich auch weiterhin bewegen und vielleicht das eine oder andere Mal mehr bei den U14-Juniorinnen dabei sein. Ausserdem bin ich immer noch als TVZ-Sportchefin engagiert.»

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